Wie sinnvoll ist es, in der familie über gefühle zu sprechen?
#1
Ich habe letztens mit meinem Bruder gestritten, weil ich meinte, dass es in unserer Familie immer so still ist, wenn es um Gefühle geht. Er hat dann gesagt, das sei doch normal und irgendwie auch gut, weil man seine Privatsphäre wahrt. Jetzt grübele ich die ganze Zeit, ob das wirklich gesund ist oder ob wir uns einfach nur daran gewöhnt haben, alles in uns hineinzufressen. Ich frage mich, wie das in anderen Familien so läuft.
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#2
Ich höre dich. Wenn in der Familie ständig Stille herrscht, kann das wie ein Schutzmechanismus wirken. Gefühle bleiben dann oft unausgesprochen, und man fragt sich, ob das gesund ist oder einfach Gewohnheit.
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#3
Vielleicht geht es weniger um Privatsphäre als um klare Grenzen wer spricht wann über was und wie viel. Eine feine Grenze kann Nähe schaffen, auch wenn sie nicht laut ist.
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#4
Du willst damit sagen, dass es normal ist, Gefühle zu verstecken, damit niemand verletzt wird?
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#5
Ich zweifle daran, dass Stille per se gesund ist. Manchmal macht sie das Denken unscharf und man verpasst Dynamik in Beziehungen.
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#6
Vielleicht gilt die Frage statt nach gesund oder ungesund eher nach Erwartungen wie funktionieren Kontakte in Familien in denen Stille eine Sprache ist
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#7
Man könnte von emotionaler Infrastruktur sprechen, einem Netz aus Blicken Atem und Schweigen, das Beziehungen trägt ohne es zu definieren
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