Ich bin eigentlich recht zufrieden mit meinem aktuellen Trainingsplan, aber irgendwie fehlt mir die Motivation, wenn ich alleine trainiere. Letzte Woche habe ich dann einfach mal eine Gruppenfitnessstunde ausprobiert und war total überrascht, wie sehr mich die Energie der anderen mitgerissen hat. Jetzt überlege ich, ob ich das regelmäßiger machen soll, auch wenn mein Plan für Solotraining gut durchdacht war. Ich frage mich, ob dieser soziale Aspekt vielleicht doch ein fehlendes Puzzleteil für mich ist.
Die Energie in der Gruppe hat mich echt mitgerissen, dieses Hochgefühl, das dich vorwärtsdrängt, das ist Motivation, die aus dem Umfeld kommt, und genau deshalb will ich mehr davon erleben.
Es ergibt Sinn, dass soziale Rhythmen deine Motivation beeinflussen, gemeinsam zu trainieren schafft soziale Bestätigung, macht Gewohnheiten leichter und verbindet Ziele mit einem regelmäßigen Druck von außen, den dein Solotraining manchmal vermisst.
Vielleicht habe ich mich beim ersten Mal einfach gehen lassen und der Plan war plötzlich zweitrangig, trotzdem merke ich, wie der Gruppendruck mich antreibt, was ja eigentlich nur bedeutet, dass wir uns gegenseitig anspornen.
Oder braucht man wirklich Gruppenfitness, oder reicht das Solotraining mit einer anderen regelmäßigen Gruppe?
Vielleicht ist das soziale Element eher eine Brücke als ein Muss, eine Art Puffer, der Motivation wachsen lässt wenn du ihn gehst, aber die eigentliche Frage ist wie du Wachstum in den Alltag bringst, Gruppentakt als Booster nicht als Pflicht.
Ich bleibe skeptisch, Gruppenfitness kann funktionieren, aber was wenn der Gruppenflow dich irgendwann von deinen individuellen Zielen abdriftet, dann verliert Motivation schnell ihren Sinn.