Ich stecke gerade in einem Projekt fest, wo ich eine API für eine komplexe Datenstruktur entwerfe. Eigentlich dachte ich, ich hätte eine elegante Lösung mit reinen GET- und POST-Endpoints, aber jetzt merke ich, wie oft ich eigentlich Teilupdates durchführen müsste. Ich frage mich, ob ich von Anfang an auf eine RESTful API mit PATCH-Operationen hätte setzen sollen, statt alles über POST zu erzwingen. Es fühlt sich an, als hätte ich mir damit selbst ein Bein gestellt, und jetzt überlege ich, ob ein Refactoring den Aufwand wert ist, oder ob das nur akademische Perfektion wäre.
Es fühlt sich an als würdest du dir selbst ein Bein stellen indem du PATCH statt einfachem POST willst und die Verzweigung zwischen Pragmatismus und Sauberkeit schmerzt.
Aus architektur Sicht lohnt PATCH weil Teilupdates sauberer abgebildet werden können doch man braucht klare Vertragsdefinitionen und Migrationsstrategien damit Clients nicht durcheinander geraten.
Vielleicht denke ich mir dass PATCH immer willkommen ist aber in Wirklichkeit genügt oft eine gut dokumentierte POST Lösung die nur selten Teilupdates abbildet.
Wird das Refactoring wirklich den Aufwand rechtfertigen oder bleibt es akademische Perfektion die nur kurz den Kopf frei macht?
Ich bin skeptisch ob mehr Trennung der Endpunkte wirklich hilft weil Kopplung verlagert sich nur auf die Clients die Schnittstellen rufen.
Vielleicht lohnt es sich die Idee von Patch nicht als Pflicht zu sehen sondern als Hinweis auf Granularität und API Evolution mit sanften Kompatibilitäts Wegen