Ich habe gerade den neuen Trailer für das Remake von "Schatten über Innsmouth" gesehen und irgendwie hat er mich total nachdenklich gemacht. Die Stimmung und diese bedrückende Atmosphäre sind genau wie in meiner Erinnerung an das Buch, aber gleichzeitig fühlt es sich so anders an, es jetzt in Bewegung zu sehen. Ich frage mich, ob das bei anderen auch so ein seltsames Gefühl auslöst, wenn ein vertrautes Werk so neu interpretiert wird. Vor allem diese eine Szene am Hafen hat mich wirklich umgehauen.
Der trailer von Schatten über Innsmouth hat mich wirklich nachdenklich gemacht Die bedrückende Atmosphäre sitzt noch lange im Bauch und diese Hafenszene wirkt wie ein Blick durch ein schmutziges Fenster
Ich finde es spannend wie eine Geschichte neu inszeniert wird Die Tonalität der Bilder die Musik und der Schnitt erzeugen ein neues Gedächtnis und doch eine Brücke zum Original Selbst wenn vieles anders aussieht bleibt dieses Grundgefühl kleben
Vielleicht liegt das daran dass wir Erwartungen an vertraute Welten gern in die neue Version hineinlegen Dann klingt der Hafen fast schon wie eine vertraute Melodie und doch bleibt es eine andere Hand die sie spielt
Was macht es mit dir wenn du siehst wie ein bekanntes Werk neu spricht?
Vielleicht lohnt es sich den Fokus zu verschieben Der Trailer zeigt wie Kunst sich verselbstständigt und die alte Frage bleibt offen Wir bekommen so einen anderen Zugang zu dem Thema statt einer klaren Antwort