Ich habe gerade versucht, die Wachstumsbedingungen meiner Tomatenpflanzen zu dokumentieren und dabei eine ziemlich grundlegende Frage. Ich notiere eigentlich immer nur, wann ich gieße und dünge, aber das fühlt sich irgendwie nicht ausreichend an. Gestern ist mir dann aufgefallen, dass ich die ganze Zeit vergessen habe, die Bodenfeuchtigkeit systematisch zu messen. Jetzt frage ich mich, ob meine Aufzeichnungen überhaupt einen Sinn ergeben, wenn so ein offensichtlicher Faktor fehlt. Vielleicht sollte ich das ganze Projekt nochmal neu ansetzen.
Das klingt nach Frust und gleichzeitig Neugier über das große Ganze der Wachstumsbedingungen deiner Tomaten. Es tut gut zu merken wo Unsicherheit sitzt.
Du könntest mit einer einfachen Messung starten und den Bodenfeuchtigkeitsgrad regelmäßig notieren dazu wann gegossen wurde und wie viel Wasser aufgenommen wurde.
Vielleicht verschiebt sich der Fokus auf die Idee der Wachstumsbedingungen statt auf strikte Zahlen.
Es wirkt als würdest du dich an frühere Muster klammern und das bedeutet frag ich mich ob du wirklich eine neue Perspektive suchst oder nur die alte Routine festhalten willst?
Vielleicht lohnt es sich das Thema neu zu rahmen und zu fragen wer profitiert von der Bodenfeuchtigkeit am Wurzelbereich statt nach der richtigen Zahl zu suchen.
Dabei könntest du ein Konzept wie das Mikroklima im Beet einsetzen auch wenn es nur angedeutet bleibt ohne es voll auszubreiten.