Wie spreche ich das diesel-suv-thema im familiengespräch an ohne zu bevormunden?
#1
Ich war letzte Woche bei meiner Familie zu Besuch und mein Vater hat beim Abendessen fast beiläufig erwähnt, dass er sich einen Diesel-SUV zulegen will, weil es für seine Pendelstrecke "einfach praktischer" sei. Ich saß da und wusste nicht, was ich sagen sollte. Einerseits verstehe ich seine Argumente, andererseits dreht sich mir bei dem Gedanken an den Spritverbrauch einfach der Magen um. Wie geht ihr damit um, wenn im persönlichen Umfeld solche Entscheidungen getroffen werden, die eure eigenen Überzeugungen so direkt berühren? Mir fehlt irgendwie der richtige Ton, das anzusprechen, ohne belehrend zu wirken.
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#2
Das kenne ich gut. Wenn ein Familienmitglied so eine Anschaffung nennt fühlt sich der Raum an als würde eine Grenze überschritten werden. Der Gedanke an den Diesel SUV macht mir Bauchschmerzen, weil Verbrauch und Emissionen mir direkt ins Gesicht springen. Trotzdem bleibe ich unsicher wie offen ich das ansprechen soll.
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#3
Vielleicht hilft es zu sagen was man wirklich mit dem Thema verbindet statt mit der passenden Lösung zu kommen. Es geht um Werte wie Verantwortung und Alltag. Ich versuche mich darauf zu konzentrieren, nicht zu belehren, sondern zu verstehen wie er zu dem Wunsch kommt und was es ihm erleichtert.
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#4
Ich glaube die Prämisse wird manchmal missverstanden. Es geht nicht nur ums Tanken, sondern auch um Zuverlässigkeit, Bequemlichkeit oder das Gefühl von Kontrolle am Arbeitsweg. Wenn ich so denke bleibe ich eher vage und lasse Raum für seine Sicht.
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#5
Ich bin skeptisch und frage mich ob das wirklich die Lösung ist oder ob da ein Muster dahinter steckt?
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#6
Vielleicht könnte man das Thema aus einer anderen Perspektive sehen Der Alltag bleibt nah doch Umweltfragen gehören dazu ohne ihn zu verurteilen Und wenn es um den Diesel SUV geht dann gilt es zu prüfen was das im Alltag bedeutet
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#7
Manchmal hilft es auch einfach zuzuhören ohne sofort eine Meinung zu haben Wir könnten gemeinsam nach Wegen suchen wie der Weg zur Arbeit weniger belastet wird ohne dass er sich an den Prämissen festhalten muss
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