Wie spreche ich in der therapie über scham, ohne zu blockieren?
#1
Ich sitze hier und überlege schon seit Wochen, ob ich mit meinem Therapeuten über etwas sprechen soll, das mir wirklich unangenehm ist. Es geht um diese Art von Scham, die einen fast lähmt, wenn man nur daran denkt, sie auszusprechen. Ich habe das Gefühl, dass ich in den Sitzungen immer nur an der Oberfläche kratze, weil ich mich nicht traue, den Kern zu benennen. Vielleicht kennt das ja jemand von euch.
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#2
Ich kenne dieses lähmende Schamgefühl du sitzt da und willst es aussprechen doch der Mund bleibt trocken und die Worte bleiben hinter der Zunge kleben
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#3
Aus psychologischer Sicht flüstert Scham uns Regeln zu die man oft gar nicht mehr hinterfragt dann kommt Sicherheit durch kleine Schritte zuerst nur ein Wort dann ein Satz
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#4
Es tut mir leid dass du dich so fühlst du bist nicht schlecht weil dir das schwerfällt so normal wie atmen ist es zu sagen was wirklich los ist selbst wenn es wehtut
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#5
Vielleicht ist die Idee dass man den Kern benennen muss schon eine Idee die dich weiter in die Enge treibt Ist das Kerngefühl wirklich so klar wie du glaubst?
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#6
Vielleicht könntest du den Raum auch anders nutzen und nicht nach dem Kern suchen sondern beobachten wie sich die Scham im Gespräch wandelt wenn du dich zwischendurch zu Wort melden lässt
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#7
Ich frage mich ob diese suche nach dem Kern manchmal eine bequeme Flucht ist um nicht wirklich zu wachsen
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