Ich war letztens in einer Videokonferenz und habe bemerkt, dass ich ständig auf mein eigenes Kästchen im Bildschirm starre, anstatt den anderen zuzuhören. Es fühlt sich irgendwie unhöflich an, obwohl die anderen das ja gar nicht sehen können. Ich frage mich, ob das meine Aufmerksamkeit für das Gespräch wirklich so beeinträchtigt oder ob das einfach eine neue Art von Selbstbewusstsein in digitalen Räumen ist.
Ich kenne das Gefühl beim Videocall mein eigenes Kästchen zu fixieren statt zuzuhören und ja das fühlt sich seltsam an
Aufmerksamkeit ist ein flüchtiges Signal und das starren ins eigene Kästchen könnte eine visuelle Rückmeldung sein die dich unbewusst in deinen eigenen Gedanken gefangen hält statt die Stimmen der anderen wahrzunehmen
Vielleicht ist es einfach Gewohnheit oder eine versteckte Form von Selbstbestätigung die im digitalen Raum mehr Bedeutung bekommt
Fehlt dir wirklich der Blickkontakt oder ist das eine neue Art von Selbstbeobachtung die sich durch die Technik verstärkt
Ich frage mich ob die Sorge wirklich gerechtfertigt ist oder ob das nur in deinem Kopf so groß wirkt und die anderen das nicht so wahrnehmen
Vielleicht ist der Trick zu üben sich wieder dem Gespräch zuzuwenden und das Bild als Hilfe zu sehen statt als Spiegel worauf du starrst