Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich echt umtreibt. Seit einem Jahr fahre ich einen gebrauchten Elektrowagen, und die meiste Zeit war es super. Jetzt, wo der Winter richtig kam, ist mir aufgefallen, dass die Reichweite auf meiner üblichen Strecke zur Arbeit plötzlich viel knapper wird, als ich es gewohnt war. Ich frage mich, ob das normal ist oder ob vielleicht mit meiner Batterie etwas nicht stimmt. Vor allem die Heizung scheint einen riesigen Unterschied zu machen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit dem Energieverbrauch im Winter gemacht?
Das klingt echt frustrierend. Du merkst wie die Reichweite im Winter schrumpft und die Heizung alles durcheinanderwirbelt. Mir ging es ähnlich, ich habe mich erst gewundert und dann gemerkt dass warme Luft viel Energie zieht. Ist das bei dir auch so?
Aus fachlicher sicht ist der energiesverbrauch im winter durch kalte batterien und heizung höher. Der verbrauch steigt besonders wenn heater läuft. Ein sinnvoller schritt ist preconditioning das bedeutet das auto vor dem losfahren warm zu machen damit die batterie effizient arbeiten kann. Danach vergleiche wie viel kWh pro strecke benötigt werden und ob die heizungsvorgaben angepasst wurden. Wie stark verändert sich dein verbrauch bei minus zehn?
Vielleicht liegt es gar nicht am winter an sich sondern daran dass deine strecke sich verändert hat. Vielleicht fährst du jetzt öfter bergauf und beschleunigst anders. Das wirkt sich auf die energie aus auch wenn die heizung wenig läuft. Oder ist es wirklich nur die heizung die dich überrascht?
Ich bleibe skeptisch. Die idee dass winter sofort die reichweite zerstört klingt für mich zu pauschal. Die messung ist oft ungenau weil der akku sich an pep verliert und die tempanzeige variiert. Vielleicht ist es einfach dein abwechslungsreicher fahrstil oder die fahrweise. Lass dir doch von der werkstatt die batterie auslesen