Ich arbeite seit ein paar Jahren in der Logistik und sehe jeden Tag, wie sich Lieferketten verändern. Neulich mussten wir für ein Projekt plötzlich auf einen Zulieferer aus einem ganz anderen Land umstellen, weil die ursprüngliche Quelle unvermittelt trocken lag. Das hat mich nachdenklich gemacht. Wie geht es euch, die ihr in anderen Branchen unterwegs seid? Spürt ihr diese Art von plötzlichen Verschiebungen auch so direkt in eurer täglichen Arbeit, oder ist das bei uns in der Branche vielleicht besonders ausgeprägt?
Mir fährt es kalt den Nacken wenn eine Quelle ausfällt und plötzlich Ersatz nötig wird in der Lieferkette spürt man das direkt im täglichen Ablauf.
In anderen Branchen sieht man Verschiebungen oft weniger deutlich weil Puffer und Verträge anders gestrickt sind doch ich bleibe skeptisch ob das wirklich so bleibt.
Manche denken ihr habt immer sofort alternative Lieferanten parat und alles klappt reibungslos in Wirklichkeit steckt oft Planung Risikoabwägung und Geduld dahinter.
Oder ist das nur ein Gefühl und ihr betrachtet diese Verschiebungen als normalzustand und passt euch einfach an?
Statt nur zu reagieren könnte man das Thema neu rahmen und statt Verschiebungen eher das Prinzip der Anpassung und Resilienz diskutieren.
Eine Idee wäre eine redundante Lieferquelle als Reserve die man aktiviert wenn der Haupt Partner ausfällt und so die Lieferkette stabiler macht.