Ich sitze gerade an meinem ersten eigenen Forschungsantrag und bin mir unsicher, wie ich den Abschnitt zur Methodik am besten aufbaue. Mein Betreuer meinte, ich solle die methodische Vorgehensweise besonders klar darlegen, aber ich frage mich, ob ich zu sehr ins Detail gehe oder vielleicht doch zu oberflächlich bleibe. Es fühlt sich an, als müsste ich einen schmalen Grat zwischen wissenschaftlicher Gründlichkeit und Lesbarkeit finden. Wie habt ihr das bei euren ersten Anträgen gemacht?
Methodik ist das Herzstück des Antrags doch zu viel Detail macht den Text schwerfällig und verliert den roten Faden
Ich habe es so gemacht dass ich klare Ziele nenne und die Vorgehensweise grob skizziere und danach nur die wichtigsten Messungen und Analysen genauer beschreibe
Manche schreiben mit nüchternen Sprüngen andere mit narrativem Ton das fühlt sich deutlich unterschiedlich an
Vielleicht fragt sich der Betreuer doch ob eine strikte Schrittfolge wirklich die beste Sprache für eine neue Idee ist
Ich sortiere das Konzept der Robustheit heraus und erwähne dass ich Datenquellen trianguliere auch ohne jeden einzelnen Schritt im Detail zu erklären
Was wenn man die Frage neu rahmt statt zuzustimmen und stattdessen die Lernkurve beim Forschen betont?