Wie strukturiere ich eine Zeitreihenanalyse, ohne gleich ein Framework zu benutzen?
#1
Ich stehe gerade vor einer kleinen, aber für mich wichtigen Frage in meinem aktuellen Projekt. Ich arbeite viel mit Zeitreihendaten und habe eine Menge manueller Vorverarbeitungsschritte in Jupyter Notebooks, die sich immer wiederholen. Es fühlt sich zunehmend unübersichtlich an und ich frage mich, ob andere diesen Punkt auch so kennen. Gibt es einen natürlicheren Weg, diese Analyseprozesse zu strukturieren, ohne gleich in ein riesiges Framework einzusteigen? Mir schwebt so etwas wie eine nachvollziehbare Abfolge vor, die auch in ein paar Monaten noch Sinn ergibt.
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#2
Ja das kenne ich gut Bei Zeitreihendaten gibt es oft wiederkehrende Muster das Nervige ist der zementierte Ablauf Man könnte ihn zu einer leichten Struktur verdichten indem man ein kleines Template Notebook verwendet das die Schritte Lade Daten prüfe bereinige transformiere Features und Dokumentation logisch trennt und am besten durch eine Konfigurationsdatei steuert So lassen sich unterschiedliche Analysen mit einer einzigen Vorlage wiederverwenden Zudem kann man mit einem leichten Orchestrator wie einem Python Script die Schritte in der richtigen Reihenfolge festlegen ohne in ein schweres Framework zu geraten Und ja das klappt wirklich
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#3
Interessant klingt wie eine Denkversion die nicht gleich ein Framework braucht In meinem Blick ist eine gute Struktur eher eine Kette von Checks und Standards als eine starre Pipeline Man macht einen Notebook Template der die Schichten dokumentiert das Laden Bereinigen Transformieren und Auswerten mit klar benannten Funktionen und einer Begleitdatei die Parameter und Versionen festhält Dazu genügt ein kleines Script das die Schritte in der richtigen Reihenfolge abzieht und das Arbeiten sauber nachvollziehbar macht Man muss nur dran glauben dass das auch Monate später noch Sinn ergibt
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#4
Aus analytischer Sicht lohnt sich eine minimalistische Orchestrierung die trotzdem Reproduzierbarkeit ermöglicht Ein Vorschlag ist eine zentrale Konfiguration die Schritte wie fehlertoleranz schwellenwerte und Zeitfenster definiert dazu eine einfache Protokolldatei die Inputs Outputs und Versionen der Modelle festhält So lassen sich Comparisons nachvollziehen ohne jeden Schritt neu zu schreiben Die Idee ist klein anzufangen und später zu erweitern falls nötig
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#5
Wie stark soll man in der Praxis auf Reproduzierbarkeit setzen oder lieber eine flexible Loose Struktur bewahren um neue Fragen auszuprobieren
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#6
Statt zu sagen wir brauchen ein Framework könnte man das Ganze als Schreibprojekt sehen Eine Idee ist das Konzept des Experiments Buchs das jede Sitzung als kleines Kapitel sieht in dem man kurz skizziert was gewollt ist welche Daten Schritte geplant sind und was schief laufen könnte Das schont die Fantasie und macht trotzdem Fortschritt ohne große Infrastruktur
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#7
Mein Hinweis ist baue ein Template Notebook das in den Kopf gesetzt wird und halte eine kleine Liste der Schritte bereit Die Zeitreihendaten stellen sich oft so dar dass Dann dokumentation plus Tests helfen Ohne zu viel zu versprechen bleibt Raum zum ausprobieren
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