Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch mit meiner Steuererklärung für letztes Jahr. Neben meinem Hauptjob hatte ich ein paar kleinere freiberufliche Aufträge, und ich bin mir unsicher, wie ich die damit verbundenen Kosten am besten erfasse. Vor allem die anteilige Nutzung meines Homeoffice-Bereichs und meines privaten Laptops für diese Projekte macht mir Kopfzerbrechen. Ich habe gehört, dass man hier eine Aufteilung vornehmen kann, aber ich habe Sorge, dass das beim Finanzamt auf Unverständnis stößt oder ich etwas falsch mache. Wie handhabt ihr so etwas, wenn ihr gemischt privat und für die Arbeit nutzt?
Ich verstehe den Kopfzerbrechen. Grob läuft es so: du teilst die Kosten nach dem Nutzungsanteil auf, also was privat und was beruflich genutzt wird. Für die freiberuflichen Aufträge bedeutet das, dass du anteilige Betriebskosten wie Miete für das Arbeitszimmer, Nebenkosten und Anschaffungskosten für das Arbeitsmittel entsprechend der beruflichen Nutzung schreibst. Beim Laptop gilt, dass du den Anteil der beruflichen Nutzung schreibst und diesen Anteil als Betriebsausgabe abziehst; halte Belege und ggf. Nutzungsnachweise bereit. Eine klare Dokumentation hilft, wenn das Finanzamt Fragen stellt. Und auch hier gilt: keine Nebenkosten, nur das, was wirklich überwiegend dem Geschäft dient. Ich bin kein Steuerberater, informiere dich bei Bedarf genauer.