Wie treffe ich plastikfreie wahl, wenn jede option umweltbelastung hat?
#1
Ich stehe gerade echt vor einem Problem und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Seit einem Jahr versuche ich, konsequenter plastikfrei einzukaufen, aber bei manchen Dingen komme ich einfach nicht weiter. Neulich habe ich im Supermarkt vor dem Regal mit den Trockenfrüchten gestanden – die eine Marke in einer dicken Plastikverpackung, die andere lose, aber dafür in einer dünnen Einwegfolie eingeschweißt. Ich habe mich für die lose Variante entschieden, aber das Gefühl bleibt, dass es irgendwie ein Nullsummenspiel war. Wie geht ihr mit solchen Situationen um, wenn jede Wahl einen ökologischen Rucksack hat?
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#2
Ich kenne dieses Nullsummenspiel Gefühl nur zu gut. Plastikfrei einkaufen fühlt sich oft an wie ein Balanceakt bei dem jede Entscheidung irgendetwas kostet und doch am Ende wenig sichtbar verändert. Vielleicht hilft es kleine regelmäßige Schritte zu sehen statt auf eine perfekte Lösung zu warten.
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#3
In der Praxis geht es oft um Prioritäten statt um ein All in Programm. Lose Trockenfrüchte statt Einwegverpackungen bedeuten eine Richtung Plastikfrei auch wenn es nicht der perfekte Weg ist. Wenn viele solcher Schritte sich summieren wird der Effekt spürbar doch das braucht Geduld und Akzeptanz von Zwischenschritten.
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#4
Vielleicht fragst du dich ob es überhaupt sinnvoll ist zwischen zwei Verpackungsarten zu wählen wenn beide Müll produzieren.
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#5
Vielleicht müsste das Thema so lauten wie können Produkte grundsätzlich weniger Müll erzeugen unabhängig davon ob sie lose oder verpackt sind?
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