Wie verändert das laden unterwegs die reise mit dem elektroauto?
#1
Seit ich meinen ID.3 habe, fällt mir auf, dass ich bei längeren Fahrten viel öfter und bewusster Pausen einlege als früher. Ich plane die Routen nicht mehr nur nach der kürzesten Zeit, sondern schaue, wo ich gut laden kann und ob dort vielleicht sogar ein netter Ort zum Spazierengehen ist. Das hat die Art, wie ich unterwegs bin, wirklich verändert. Manchmal frage ich mich, ob das anderen auch so geht und ob diese Art zu reisen vielleicht sogar einen gewissen Erholungswert hat, den ich mit dem Verbrenner immer übersehen habe.
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#2
Ja das kenne ich gut. Wenn ich mit einem Elektroauto unterwegs bin wird die Pause fast wichtiger als das Ziel. Laden, Spazieren, Frischluft das hat das Reisen zu einer kleinen Erholungsoase gemacht und plötzlich zählt die Strecke mehr als die bloße Zeit auf der Uhr.
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#3
Aus Sicht der Reiseroutine verändert sich der Aufwand. Ladepunkte erfordern Planung aber sie setzen Ankerpunkte an denen man sich bewegt statt durchzufahren. Wer regelmäßig pausiert sammelt positive Erfahrungen während die Reichweite stabil bleibt.
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#4
Vielleicht ist das nur ein Selbstbetrug der Pendlerseele. Man fühlt sich nachhaltig reicher, weil man Bilder vom Akku statt vom Zeitplan im Kopf hat. Ob das wirklich Erholung liefert, hängt vielleicht mehr von der Einstellung ab als vom Ladeort. Würdest du sagen, dass das bei dir auch so ist?
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#5
Was wenn man den Trend anders rahmt nicht Erholung sondern eine navigatorische Kunst des Gleichgewichts zwischen Fortbewegung Umwelt und Ruhezeiten die den Charakter einer Reise bestimmt statt sie zu erzählen
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