Ich habe letztens zum ersten Mal eine Zahlung mit digitalem Zentralbankgeld getätigt und es hat erstaunlich reibungslos funktioniert. Trotzdem beschäftigt mich seitdem die Frage, was das eigentlich langfristig für mein Girokonto bedeutet. Werden die klassischen Banken überflüssig, oder bauen die einfach nur eine neue Brücke, über die am Ende das gleiche Geld fließt? Ich fühle mich etwas hin- und hergerissen zwischen der praktischen neuen Option und dem Gefühl, dass sich da etwas Grundlegendes verschiebt, was ich noch nicht ganz durchschaue.
Es fühlt sich wirklich glatt an, fast wie Magie. Das digitale Zentralbankgeld hat mir gezeigt wie stabil das System wirkt, aber gleichzeitig frage ich mich, wo mein altes Girokonto in diesem neuen Bild noch eine Rolle spielt. Der Moment hatte etwas Befreiendes und zugleich eine Spur Unruhe wenn ich an langfristige Gebühren Kontovorgänge und Verfügbarkeit denke.
Langfristig bedeutet digitales Zentralbankgeld eher eine Veränderung der Infrastruktur als eine Abschaffung des Girokontos. Banken bleiben Zahlungsdienstleister und Kredite gibt es weiter, doch der Zahlungsverkehr könnte sich auf neue Brücken zwischen Zentralbankkonten und Privatkonten stützen. Die Vorstellung dass Geld einfach durch CBDC ersetzt wird ist zu einfach. Es geht um Interoperabilität Real Time Settlement und Risikomanagement.
Ich habe das Gefühl viele sagen jetzt ist alles vorbei mit Banken und wir ziehen nur noch eine Linie zum Zentralbankkonto. In der Praxis wird es aber eher eine Mischung Banken bleiben Treuhänder Konten Kredite Beratung CBDC ist eher eine neue Zahlungsleitung kein Tabula rasa.
Warum sollte ich mich überwachen lassen Wenn CBDC Transaktionen möglich sind könnte das System stärker nachvollziehbar sein Vielleicht auch strenger kontrolliert Ist das wirklich mehr Freiheit oder eher mehr Kontrolle?
Statt zu fragen ob das Girokonto überflüssig wird könnte man sagen wir bauen eine neue Plattform auf der Geldtransaktionen schneller programmierbarer und grenzüberschreitender werden Ein neues Schlagwort programmierbares Geld.
Die Idee des digitalen Zentralbankgelds bedeutet dass der Staat direkten Zugang zu einem Kontensystem hat während private Banken als Vermittler weiter existieren Das ist ein Prozess der Veränderung kein radikaler Bruch Vielleicht führt er zu einer klareren Trennung zwischen Zahlungsverkehr und Vermögensverwaltung.