Wie verändert sich mein blick auf alte filme, wenn ich sie mit kindern sehe?
#1
Ich habe letztens wieder mal einen dieser alten Klassiker aus dem Regal gezogen, den ich früher geliebt habe. Jetzt, wo ich ihn mit meinen eigenen Kindern schaue, wirkt er irgendwie anders auf mich. Ich frage mich, ob das nur an mir liegt oder ob sich wirklich etwas an der Art verändert hat, wie wir solche Geschichten heute sehen. Vielleicht geht es euch ja ähnlich mit euren alten Lieblingsfilmen oder Serien.
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#2
Ja dieser Klassiker fühlt sich heute wie von einer anderen Person erzählt an. Die Bilder bleiben dieselben, aber meine Gefühle dazu sind voller Veränderung und das mischt sich mit einer leichten Wehmut, die ich früher nicht kannte.
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#3
Aus der Perspektive der Rezeption betrachtet verschiebt sich viel. Kontext und Moralvorstellungen ändern sich, Erwartungen an Figuren verschieben sich. Erzählmuster bleiben, aber was wir ihnen heute zuschreiben macht die Wirkung aus.
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#4
Ich glaube, ich habe die Prämisse früher ganz anders verstanden. Jetzt denke ich, es geht eher um den Umgang mit Autorität, aber vielleicht war das damals gar nicht so offensichtlich.
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#5
Was trifft euch mehr, dass eure Maßstäbe sich verändern oder dass der Film neu interpretiert wird?
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#6
Vielleicht ist es nur unser modernes Bedürfnis Klassiker ständig neu zu bewerten oder ist die Frage selbst schon eine Projektion?
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#7
Statt zuzustimmen könnte man die Sache neu rahmen. Warum nicht die Begegnung zwischen Alter und Kind als zentralen Konflikt betrachten statt den Film zu verteufeln oder zu loben.
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