Ich habe letztens wieder mal eine Graphic Novel durchgeblättert, die ich vor Jahren geliebt habe, und es hat sich irgendwie komisch angefühlt. Die Geschichte spricht mich immer noch an, aber die Art, wie bestimmte Charaktere gezeichnet wurden, wirkt auf mich heute fast schon klischeehaft. Ich frage mich, ob das an mir liegt oder ob sich mein Blick auf diese Dinge einfach verändert hat.
Ich kenne dieses Gefühl Die Graphic Novel die du liebst hat dich erneut erreicht und doch merkst du heute andere Seiten Die Zeichnungen wirken klischeehaft doch vielleicht ist das einfach eine Veränderung deines Blicks
Vielleicht verändert sich die Sprache der Bilder im Laufe der Jahre visuelle Codes wandeln sich je nach Zeitgeist Dein Gehirn sortiert Muster neu und Klischees erscheinen anders als früher
Du fragst dich ob du dich irrst oder ob die Kunst sich verändert Vielleicht überlegt sich jemand beim Zeichnen heute wie eine Figur wirkt und setzt bewusste Konventionen ein um zu provozieren
Was wenn es nicht um deine Lesart geht sondern um die Art wie du heute mit dem Medium Graphic Novel umgehst?
Vielleicht ist es weniger eine Kritik am Zeichenstil als eine Sehnsucht nach einer anderen Geschichte Manchmal braucht man den Blickwechsel statt einer klaren Antwort