Ich stecke gerade in einem Projekt fest, wo ich eine API mit Node.js schreibe und mich frage, ob mein Ansatz für die Fehlerbehandlung wirklich sauber ist. Eigentlich dachte ich, ich hätte die Kontrolle über alle möglichen Edge Cases, aber dann ist mir in der Produktion doch ein unerwarteter Fehler durchgerutscht, der alles zum Absturz brachte. Das hat mich echt ins Grübeln gebracht, ob ich nicht vielleicht zu sehr auf try-catch-Blöcke vertraue und dabei die eigentliche Fehlerursache verschleiere. Irgendwie fühlt sich mein Code jetzt wie ein Flickenteppich an, und ich bin unsicher, wie ich das wieder in den Griff bekommen soll.
Vielleicht ist dein Eindruck gar nicht falsch. Du fängst Fehler zu schnell in catchblöcken ab und verschleierst so den Ursprung. Statt immer nur zu reagieren folge dem echten Errorflow und erkenne welche Komponente den Fehler produziert hat und wie er durch deine Layer gerutscht ist.
Für eine Node API mach dir die FehlerBehandlung sauber. Unterschiede zwischen Validierungsfehlern Geschäftsfehlern und Systemfehlern klar trennen. Zentrale Fehlerklassen definieren. Einen einzigen Express Error Handler mit konsistenten Feldern nutzen. Nicht in jedem Handler neue Catchblocks erfinden. Verwende async await konsequent. Logge zusätzlichen Kontext. Setze sinnvolle HTTP Statuscodes und sorge dafür dass uncaughtRejections nicht einfach still durchlaufen.
Vielleicht geht es gar nicht nur um EdgeCases im Code. Es könnten Umgebungsgrenzen wie Datenbank Timeouts Netzwerkaussetzer oder Ratenlimits die Ursache sein.
Sollte man sich wirklich auf EdgeCases versteifen oder reicht eine solide Grundstruktur?
Vielleicht lohnt sich Contract Testing es geht darum Schnittstellen stabil zu halten statt jede Ausnahme zu antizipieren.
Frustriert ja doch du bist nah dran frag dich ob du die richtigen Stellen testest und halte die Verantwortung klar