Ich bin gerade dabei, meinen Führerschein zu machen und hatte letzte Woche eine echt unangenehme Situation in der Fahrstunde. Mein Fahrlehrer musste plötzlich eingreifen, weil ich beim Abbiegen einen Radfahrer übersehen habe, der in meinem toten Winkel war. Seitdem grüble ich, wie man solche Situationen wirklich sicher meistern kann, ohne sich nur auf die Spiegel zu verlassen. Mir ist klar, dass der Schulterblick entscheidend ist, aber in dem Moment war ich so auf den Verkehr von vorne fixiert, dass es einfach untergegangen ist.
Das klingt echt heftig du bist nach dieser brenzligen fahrstunde noch im kopf unterwegs und der toten winkel sitzt dir im nacken ich verstehe wie dich das aus dem gleichgewicht bringen kann
Der Schulterblick gehört vor dem abbiegen dazu auch wenn der blick nach vorne dominiert versuche vor dem einschwenken eine kurze checklinie zu etablieren damit du die seiten sofort erkennst
Vielleicht glaubst du die spiegel zeigen alles doch spiegel geben nur einen punkt und du brauchst auch den blick nach links rechts im toten winkel
Könnte es sein dass die angst vor dem toten winkel mehr lähmt als hilft oder dass du jedes mal zwei schritte zu spät reagierst weil du zu viel analysierst?
Vielleicht geht es nicht nur um technik sondern um eine stille verabredung im verkehr eine praxis die ruhe gibt wenn alle fahrer auf augenhöhe bleiben
Übe in ruhigen stunden zwei drei kurze abbiegeversuche mit freier straße und prüfe dabei zweimal den Schulterblick bevor du den winkel schließt