Wie vermeide ich ein eintöniges Hochformat-Portfolio?
#1
Ich stehe gerade vor einer seltsamen Hürde bei meiner Arbeit. Seit einiger Zeit fotografiere ich fast nur noch im Hochformat, weil es sich für die Portraits, die ich mache, einfach richtig anfühlt. Aber als ich neulich eine Auswahl für mein Portfolio zusammenstellen wollte, wirkte die ganze Seite irgendwie eintönig und gezwungen. Dieses Gefühl, dass die Bilder nicht atmen können, hat mich verunsichert. Vielleicht fehlt einfach die Spannung, die ein Querformat manchmal mit sich bringt. Ich frage mich, ob andere auch so eine Phase hatten, wo eine bestimmte Technik oder ein Stil zur Falle wurde.
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#2
Ich verstehe dein Hochformat Verlangen wirklich gut es fühlt sich intim an doch eine Portfolio Seite braucht Atem Räume und Kontraste damit die Augen nicht ermüden.
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#3
Eine nüchterne Analyse zeigt dass Variation im Hochformat und in anderen Bildformaten die Abfolge belebt und dem Zusehen mehr Raum gibt. So entstehen Spannungen die über das rein Portrait hinausgehen.
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#4
Vielleicht ist die Frage gar nicht welches Format wichtiger ist sondern wie du den Rhythmus der gesamten Serie planst.
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#5
Was wenn das eigentliche Problem nicht das Format ist sondern dass die Serie nach sich selbst sucht und du dich in einer Routine festgesetzt hast?
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#6
Vielleicht lohnt es sich das Thema neu zu rahmen statt zuzustimmen man könnte das Format als Beschränkung sehen und darauf reagieren indem du Licht Stimmung und Raum spielerisch mischst
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