Ich habe letzte Woche versucht, meinem KI-Assistenten eine komplexe Rechercheaufgabe zu geben, die mehrere Schritte umfasste. Am Ende hatte ich das Gefühl, ständig nachbessern und die Richtung korrigieren zu müssen, anstatt dass die KI den eigentlichen Kern meiner Anfrage verstanden hat. Es fühlte sich an, als würde ich Mikromanagement betreiben, obwohl ich doch eigentlich Zeit sparen wollte. Ich frage mich, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben und ob das einfach eine Grenze der aktuellen Technologie ist, oder ob ich vielleicht eine falsche Erwartungshaltung habe.
Das trifft viele wie dich. Ich kann das nachvollziehen wenn die KI ständig nachjustiert statt den Kern zu fassen. Man fühlt sich wie im Mikromanagement und am Ende bleibt weniger Zeit statt mehr.
Aus technischer Sicht zeigt sich oft ein mehrstufiger Suchprozess bei der KI. Sie versucht Kontext zu rekonstruieren und liefert Teilschritte statt einer klaren Lösung. Und das führt zu Nachbesserungen und Verzögerungen. Prompts und Kontextfenster spielen dabei eine größere Rolle.
Vielleicht verleiten die vielen Teilschritte dazu zu glauben es geht um eine lange Liste von Aufgaben statt um ein umfassendes Ziel. Der Eindruck kommt eher von der Struktur der Antworten als von der Intelligenz der KI.
Vielleicht ist es sinnvoll zu fragen ob die KI wirklich dein Kernziel versteht oder ob die Aufgabe die Zusammenarbeit selbst formt. Der Gedanke eines iterativen Korrekturzyklus könnte eine Richtung sein bei der man mit kleinen Anpassungen mehrere Anläufe zulässt ohne zu behaupten dass das die Lösung ist.