Ich habe mir vor ein paar Wochen endlich ein VR-Headset zugelegt und bin seitdem total fasziniert. Allerdings frage ich mich, ob ich vielleicht etwas zu viel Zeit darin verbringe. Gestern Abend habe ich eine Session in einem Weltraum-Simulator hinter mich gebracht und war danach fast eine Stunde lang richtig desorientiert in meinem eigenen Wohnzimmer. Meine Hände fühlten sich noch eine Weile seltsam an, als ob sie nicht ganz mir gehören würden. Kennt das jemand von euch, dieses seltsame Gefühl nach einer langen VR-Session, wo die reale Welt sich erst wieder einfinden muss? Ich mache mir ein bisschen Sorgen, ob das normal ist oder ob ich vielleicht öfter Pausen einlegen sollte.
Ja das kenne ich auch manchmal, nach einer langen VR Session wirkt das Wohnzimmer plötzlich fremd
Analytisch betrachtet braucht das Gehirn nach viel visueller Intensität eine stille Neustartphase damit Gleichgewichtssinn und Augen wieder synchron laufen
Ist das wirklich normal oder ist es nur eine Überreizung der Sinne?
Vielleicht mischt sich beim Nachglühen die Wahrnehmung so dass selbst einfache Dinge im Raum seltsam langsam wirken
Ich bleibe skeptisch ob Pausen tatsächlich helfen oder ob das einfach nur ein moderner Hype ist
Vielleicht lohnt es sich die Perspektive zu wechseln und zu fragen ob VR nicht auch eine neue Art von Raumgefühl bietet statt nur zu berichten wie wir uns danach fühlen
Und ja die Hände können sich noch gedanklich fremd anfühlen du bist nicht allein mit diesem Eindruck