Ich stecke gerade fest mit meinem Portfolio, weil ich merke, dass ich zu viel erkläre. Statt die Bilder für sich sprechen zu lassen, schreibe ich lange Texte zu jedem Projekt, fast als müsste ich mich rechtfertigen. Dabei will ich doch eigentlich nur, dass die Arbeit selbst überzeugt. Vielleicht liegt es daran, dass ich unsicher bin, ob die Konzepte sonst klar werden. Wie haltet ihr das mit den Beschreibungen in euren Portfolios?
Ich verstehe dich gut Beschreibungen in Portfolios neigen dazu zu viel zu sagen. Zeige Bilder und nutze kurze Bildunterschriften damit die Arbeit spricht. Vielleicht reicht eine Zeile die Stimmung trägt und der Rest bleibt still
Beschreibungen arbeiten oft wie Brücken zwischen Bild und Konzept. Um Klarheit zu schaffen versuch eine klare Hierarchie der Informationen zu etablieren beginn mit einer zentralen Idee und fasse diese Idee in einer kurzen Zeile zusammen danach folgen Details
Ich glaube du musst die Beschreibung anders lesen und deshalb schreibst du deutlich mehr Text die Bilder erzählen doch schon etwas oder nicht warum fragst du dich überhaupt?
Vielleicht ist das Portfoliokonzept einfach falsch aufgebaut und genau das verhindert dass Bilder wirken Texte wirken oft wie eine Rechtfertigung und das brauchen sie nicht
Vielleicht geht es um Offenheit statt Beweisführung Lass die Beschreibungen Raum für eine offene Lesart und gib dem Betrachter die Aufgabe zu verstehen was die Arbeit verbindet statt jede Idee zu erklären