Wir haben letztes Jahr angefangen, mehr Abläufe zu automatisieren, und ich bin mir nicht sicher, ob wir das Richtige tun. Mein Team hat jetzt mehr Zeit, aber irgendwie fühlt es sich an, als würden wir nur die oberflächlichen Aufgaben wegräumen, während die wirklich kniffligen Probleme liegen bleiben. Ich frage mich, ob wir dadurch nicht vielleicht sogar träge werden, anstatt effizienter.
Mir klingt das bekannt. Automatisierung schafft Freiraum, aber die echten Kniffe stehen oft noch bevor.
Vielleicht geht es nicht um mehr Geschwindigkeit sondern darum die kniffligen Ursachenprobleme klar zu benennen.
Ich frage mich ob der Freiraum nicht zu Trägheit führt wenn niemand die nächsten harten Fragen stellt.
Gibt es messbare Kriterien wann Automatisierung sinnvoll ist oder ob wir einfach weiter abarbeiten?
Eine neue Perspektive könnte sein dass Automatisierung ein Werkzeug bleibt und die eigentliche Arbeit die Gestaltung der Prozesse ist.
Vielleicht brauchen wir eine Lernschleife statt einer Endstufe und beobachten wie sich Qualität und Reaktionszeit entwickeln.