Ich sitze gerade über meinen Analysis-Aufgaben und komme einfach nicht weiter. Eigentlich dachte ich, ich hätte das mit den Grenzwerten verstanden, aber jetzt bei der konkreten Berechnung hapert es. Mein Professor hat letzte Woche etwas über die Anwendung von Grenzwerten bei der Modellierung von Wachstumsprozessen gesagt, und seitdem frage ich mich, ob ich den ganzen Stoff vielleicht zu isoliert betrachte. Mir fehlt irgendwie das Gefühl dafür, wie diese abstrakten Konzepte in einem größeren Zusammenhang stehen.
Das klingt nach einer Lernblockade die sich wie eine Mauer anfühlt. Grenzwert war doch das Wort das du nie freiwillig behalten hast oder vielleicht hilft es zu wissen dass du nicht allein bist und der Frust dazu gehört.
Wenn du dir Grenzwert Definitionen ansiehst lohnt sich der Blick darauf was für große Zeiten oder Größen passieren soll. Bei Wachstumsprozessen kann der Grenzwert das Gleichgewicht oder die Sättigung anzeigen aber nur wenn die Annahmen sauber sind.
Vielleicht sitzt du die ganze Zeit an der Abkürzung während Grenzwerte eigentlich eine Art Indikator sind wie weit sich eine Näherung von der echten Lösung entfernt. Es ist nicht die Endstelle sondern eine Orientierung die sich verschiebt je nachdem welches Modell du denkst.
Was bedeutet es für dich wenn man Grenzwert in Wachstumsmodellen verwendet ist das eher eine Frage der Robustheit als eine Vorhersage?