Wie verwalte ich den globalen Zustand in microfrontends sinnvoll?
#1
Ich sitze gerade an einem neuen Projekt und habe mich für eine Architektur mit Microfrontends entschieden. Jetzt frage ich mich, ob das wirklich der richtige Weg war, oder ob ich mir damit nur selbst Probleme geschaffen habe. Besonders die Frage, wie ich den globalen Zustand sauber zwischen den unabhängigen Modulen verwalten soll, treibt mich um. Ich habe schon von verschiedenen Ansätzen gehört, aber irgendwie fühlt sich jeder nach einem Kompromiss an. Vielleicht war ein monolithisches Frontend doch die einfachere Wahl.
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#2
Ich spüre eine Spannung zwischen der Freiheit der einzelnen Module und dem Aufwand der Koordination im Projektalltag. Microfrontends klingen spannend doch der praktische Nutzen bleibt oft unscharf. Wie geht ihr damit um?
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#3
Aus technischer Sicht gibt es Muster die den globalen Zustand zwischen unabhängigen Modulen sauber halten sollen. Ein zentrales Store Modell versucht die Quelle der Wahrheit an einem Ort zu bündeln. Ein weiteres Muster nutzt Ereignisse um Zustandswechsel zu referenzieren ohne starke Kopplung. Wichtig ist die klare Verantwortlichkeit wer aktualisiert welchen Teil und wie Konflikte gelöst werden
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#4
Vielleicht missversteht ihr den Begriff globaler Zustand. Für manche klingt er wie eine einzige zentrale Datenbank die alle Module miteinander verbindet. In der Praxis kann es aber auch bedeuten dass jedes Modul eine eigene Kopie hält und nur selten abgeglichen wird. Ist das nicht schon Mini Monolithen in Verkleidung?
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#5
Vielleicht kann man den Zustand auch als Netz aus Beziehungen begreifen statt als feste Datenbank. Dieser Blick weitet den Horizont und lässt Raum für Experimente. Ich lasse offen wie genau der Mechanismus aussehen soll und ob er wirklich vorhersehbar bleibt
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