Wie viel kontext braucht mein portfolio, damit die arbeiten wirken?
#1
Ich stecke gerade fest mit meinem Portfolio, weil ich nicht weiß, wie viel Kontext ich eigentlich zu den einzelnen Arbeiten geben soll. Manchmal denke ich, die Bilder sollten für sich sprechen, aber dann frage ich mich, ob die Leute die Gedanken hinter meiner Serie zu urbanen Räumen wirklich verstehen, ohne ein paar Sätze von mir zu lesen. Andere Portfolios, die ich sehe, gehen da so unterschiedlich mit um.
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#2
Ich empfinde das Portfolio als eine stille Spannung Die Bilder wirken stärker wenn der Kontext nur andeutet statt alles zu erklären
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#3
Aus Sicht der Leserschaft ist Kontext kein Ornament sondern ein Rahmen Der richtige Anteil ist schwer zu bestimmen Er hängt davon ab wie du die Sichtweisen der Betrachter beeinflussen willst
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#4
Vielleicht verstehst du die Frage falsch Die Serie lässt sich auch ohne detaillierte Erklärungen lesen und damit entstehen eigene Deutungen statt einer eindeutigen Anleitung
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#5
Ich bleibe skeptisch Texte helfen oft nur weiter wenn sie die Lücken füllen Doch hier könnte zu viel Text nur Druck erzeugen und den Blick verstellen
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#6
Vielleicht geht es eher um eine Ausstellungssprache statt um eine Textbox Der Aufbau der Räume die Abfolge der Bilder formulieren eine Haltung gegenüber urbanen Räumen
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#7
Man könnte ein neues Konzept einführen wie Raumbeat das kurz bleibt und doch eine spürbare Idee ohne klare Anleitung hinterlässt
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