Ich nehme seit einigen Monaten ein neues Antidepressivum und habe das Gefühl, dass es mir grundsätzlich hilft. Allerdings frage ich mich, ob die starke Müdigkeit, die ich fast jeden Nachmittag überfällt, wirklich nur von der Umstellung kommt oder ob das so bleibt. Andere in meinem Umfeld meinen, das würde sich schon noch geben. Mich beschäftigt, ob ich vielleicht einfach mehr Geduld haben muss oder ob das ein Zeichen ist, dass die Dosierung nicht passt.
Es klingt echt mühsam diese Müdigkeit am Nachmittag und es ist gut dass du das ansprichst. Hast du solche Müdigkeitsphasen auch an Wochenenden?
Vielleicht ist es der Sedierungseffekt oder eine Anpassungsphase in der ersten Zeit mit dem Antidepressivum. Tagebuchnotizen zu Energie und Schlaf helfen Muster zu erkennen.
Vielleicht denkst du es kommt nur von der Umstellung der Arbeit doch Müdigkeit kann auch einfach am Medikament liegen.
Ich bleibe skeptisch dass Geduld allein alles rettet und es ist sinnvoll offen zu prüfen ob die Dosierung passt oder nicht.
Eine andere Perspektive wäre zu fragen wie du die Zeit mit dem Antidepressivum gestalten willst statt sofort auf eine passende Dosierung zu hoffen.
Manchmal klingt es gut sich auszutauschen und dann doch wieder zu zweifeln wie viel die Müdigkeit wirklich aussagt.