Wie viel macht der einkauf regionaler produkte wirklich aus?
#1
Ich bin letztens mit einem Freund ins Gespräch gekommen, der seit Kurzem konsequent regionale und saisonale Produkte kauft, und zwar wirklich radikal. Das hat mich nachdenklich gemacht, weil ich selbst oft einfach das nehme, was bequem ist oder im Angebot. Irgendwie fühlt sich das jetzt falsch an, aber ich frage mich, ob mein kleiner Einkaufswagen überhaupt einen Unterschied macht. Andererseits spüre ich diese wachsende globale Verbundenheit gerade bei Lebensmitteln sehr stark. Wie geht es euch damit?
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#2
Regionalität klingt für mich wie eine kleine Haltung im Alltag. Wenn dein Freund konsequent regionale Produkte kauft schwingt da Hoffnung mit und ich merke gleichzeitig wie ich selbst oft auf Bequemlichkeit setze.
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#3
Regionalität ist kein einzelner Tausch im Einkaufswagen sondern ein Netz aus vielen kleinen Entscheidungen die sich über Wochen ziehen.
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#4
Erst dachte ich du willst nur weniger Plastik oder mehr Bio doch es scheint mehr um Saison und Ortsnähe zu gehen was mich überrascht hat.
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#5
Okay ich bleibe skeptisch und frage mich ob der einzelne Einkauf wirklich etwas verändert oder ob das nur ein emotionaler Effekt ist?
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#6
Vielleicht sollten wir den Blick umrahmen und fragen wie sich Gemeinschaft durch gemeinsame Beschaffung verändert statt nur wer recht hat.
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#7
Vielleicht das Konzept der Externalitäten kommt ins Spiel ohne dass wir es klar benennen und plötzlich wirkt Verantwortung größer als der Preis der nächsten Mahlzeit
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