Ich bin seit ein paar Monaten mit jemandem zusammen und es läuft eigentlich gut, aber manchmal frage ich mich, ob ich zu viel von mir preisgebe. Ich erzähle ihm oft direkt, was mich beschäftigt, auch wenn es verletzlich macht. Ich habe das Gefühl, dass er das schätzt, aber gleichzeitig frage ich mich, ob diese Offenheit in der Kennenlernphase vielleicht zu schnell war. Es fühlt sich an, als hätte ich die Grenzen unserer frischen Beziehung schon früh ausgelotet, ohne wirklich zu wissen, ob das klug war.
Mutig bist du und ehrlich zu sein tut gut doch in der jungen Beziehung kann sich Offenheit wie eine schnelle Landung anfühlen und man fragt sich ob das zu viel ist
Offenheit baut Vertrauen doch zu frühe intime Details können Druck erzeugen weil ihr noch kein gemeinsames Tempo gefunden habt
Vielleicht nimmt er das ehrlich sein als Einladung sich zu schnell zu exponieren vor allem wenn er seine eigene Orientierung noch findet
Ist Offenheit wirklich der Schlüssel oder zählt am Ende wie gut ihr miteinander redet?
Eine leise Skepsis macht oft Sinn vielleicht ist es ja eher eine Phase in der ihr Muster testet und nicht eine allgemeine Regel
Vielleicht willst du offen bleiben aber auch neue Gewohnheiten finden wie man Nähe ausdrückt ohne dass sich jemand überfordert fühlt