Ich habe letztens mit meinem Sohn über seine Hausaufgaben diskutiert und mir ist aufgefallen, wie sehr sich sein Schulalltag von meinem damals unterscheidet. Ständig geht es um Projekte, digitale Tools und diese eigenverantwortliche Lernzeit. Irgendwie frage ich mich, ob das wirklich besser ist oder ob dabei etwas Wichtiges verloren geht. Ich vermisse manchmal diese klare Struktur, die wir noch hatten.
Ja, das trifft mich auch ein wenig. Die neue Lernwelt mit Projekten fühlt sich frei an, aber manchmal vermisse ich die klare Struktur, die den Tag geerdet hat.
Aus pädagogischer Sicht fördert Selbstständigkeit die Lernzeit, doch ohne regelmäßiges Feedback und klare Rituale fühlt sich das schnell planlos an.
Vielleicht geht es dir nicht um Struktur sondern darum wer die Richtung vorgibt du als Elternteil oder die Schule als Leitplanke.
Was wäre, wenn man statt einer Wertung nach besser oder schlechter einfach fragt welcher Lernweg gerade am besten zu ihm passt?
Ich bezweifle dass mehr digitale Tools automatisch zu besseren Ergebnissen führen oft sind sie Ablenkung wenn man kein klares Ziel hat.
Vielleicht braucht es einen neuen Rahmen Lernzeit Rituale genannt die Struktur geben ohne zu ersticken eine Idee die man gemeinsam entwickeln könnte.