Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich ziemlich verunsichert. Nach zwei Jahren im Nebenerwerb hat sich mein kleiner Onlineshop für nachhaltige Büroartikel so entwickelt, dass ich eigentlich Vollzeit einsteigen müsste. Die Zahlen stimmen grundsätzlich, und ich habe sogar schon eine kleine, aber treue Stammkundschaft aufgebaut. Aber der Sprung fühlt sich an, als würde ich von einem sicheren Ufer aus in komplett unbekanntes Gewässer springen. Besonders der Gedanke, mein sicheres Gehalt und die sozialen Absicherungen komplett aufzugeben, macht mir Bauchschmerzen. Ich frage mich, ob dieser Punkt, an dem man alles auf eine Karte setzen muss, für andere auch so ein emotionaler Drahtseilakt war.
Das geht unter die Haut. Klar willst du Sicherheit und Klarheit doch der Gedanke den festen Gehalt aufzugeben macht Bauchschmerzen und der Abgrund wirkt real.
Aus einer nüchternen Sicht könnte man die Entscheidung in Variablen packen wie Fixkosten Cashflow Kundenstamm und Risiko Puffer. Wenn der Cashflow über Monate stabil bleibt könnte der Bedarf an Sicherheiten langsamer wachsen.
Vielleicht missverstehst du das Nervenkostüm und glaubst der Markt wird dich tragen obwohl der Plan nur ein Test ist.
Erzähl mir fühlst du dich eher verrückt oder mutig wenn du an den nächsten Schritt denkst?
Vielleicht geht es um eine Pufferstrategie statt eines Sprungs eine Brücke zwischen Sicherheit und Risiko zu bauen.
Ich zweifle daran dass dieser Spagat mit derselben Wahrscheinlichkeit klappt manchmal bleibt der Traum romantisch und der Alltag schlägt zurück.