Ich stehe gerade vor einer Entscheidung bei der Einrichtung unseres neuen Servers und bin mir unsicher, wie weit ich gehen soll. Auf der einen Seite möchte ich den Zugriff für mein kleines Team so einfach wie möglich halten, auf der anderen Seite habe ich schon ein ungutes Gefühl bei der Idee, zu viele Ports offen zu lassen. Besonders der Gedanke an eine mögliche Schwachstelle in der Netzwerksegmentierung lässt mich zögern, weil ich nicht genau abschätzen kann, was das praktisch für unseren täglichen Workflow bedeutet. Wie handhabt ihr das bei euch?
Netzsegmentierung hilft mir zu entscheiden welche ports offen sein müssen. Wir starten mit minimal offen gehaltenen Verbindungen und fügen nur nach Bedarf Regeln hinzu. Wichtig ist eine klare Firewall policy und regelmäßige prüfung der offenen ports. Wie viel ruhe braucht euer Team wirklich damit der flow nicht gestört wird?
Ich bleibe skeptisch ob zu viele segmentierte zonen wirklich nötig sind. In der praxis wird oft mehr konfiguriert als genutzt und dann stört der fehler suchen den arbeitsfluss. Vielleicht reicht eine pragmatische mische aus kernzone und gezielten ausnahmen.
Aus analytischer sicht lohnt es sich die meist genutzten services in eine kernzone zu legen und den rest per acl zu blockieren. Eine schichtmodellierte herangehensweise mit einer dmz und einer vertrauensgrenze kann helfen den workflow zu schützen ohne zu viele offene ports.
Ich glaube du redest von vpn zugang und nicht von ports offen oder ist das wirklich dein fokus?
Was wenn man zero trust zuerst betrachtet statt netzwerkgrenzen zu verteidigen. Dann prüft jeder zugriff individuell statt pauschal.
Kurz gesagt ihr müsst nicht alles oder nichts wählen. Startet klein testet schnell und schaut was wirklich funktioniert.