Ich habe gestern Abend endlich mal wieder einen längeren Gaming-Session hingelegt und dabei etwas gemerkt, das mich nachdenklich macht. Ich war in einem Open-World-Spiel unterwegs und habe einfach nur die Landschaft durchquert, ohne einer Quest zu folgen. Diese Momente der Stille und des puren Erkundens haben mir fast mehr gegeben als der eigentliche Hauptplot. Ich frage mich, ob andere auch manchmal dieses Gefühl haben, dass die ruhigen Zwischenräume zwischen den großen Action-Szenen das Spiel für sie eigentlich ausmachen. Es hat mich daran erinnert, warum ich überhaupt angefangen habe zu zocken.
Ja ich kenne das dieses gefühl die stille zwischen den Kämpfen reizt mich oft mehr als die Hauptaufgabe
Aus verhaltenssicht schafft die offene Welt Raum für Erkundung und erst dadurch wird die eigentliche Logik sichtbar
Vielleicht ist es nur eine romantische Illusion die Zeit die man im Spiel verbringt ohne Ziel
Vielleicht müsste man Erkundung stärker belohnen ohne dass die Quest dominiert
Die Ruhe der Landschaft kann eine eigene Philosophie des Spiels sein und nicht nur Hintergrund
Denkst du auch dass die Stücke der Landschaft mehr erzählen als die Haupthandlung und dass man das Spiel so spielt wie man will?