Ich habe letztens eine Woche lang konsequent auf meinen Bildschirm geschaut, bevor ich das Licht ausgemacht habe, und ich war überrascht, wie sehr das meine Schlafqualität beeinflusst hat. Jetzt frage ich mich, ob das bei anderen auch so ist und wie ihr mit dieser Art von Abendroutine umgeht. Es fühlt sich manchmal an, als wäre mein Kopf einfach noch zu voll, um wirklich zur Ruhe zu kommen.
Ja ich kenne das. Wenn ich abends lange auf den Bildschirm schaue fühlt sich die Schlafqualität danach oft flau an. Dann klappt es besser wenn ich eine klare Grenze setze, das Licht dimme und eine leichtere Lektüre wähle oder entspannende Musik höre. Manchmal braucht es einfach einen Moment bis der Kopf runterfährt
Aus der Sicht der Hirnphysiologie wirkt blaues Licht wach und kognitive Aktivierung macht den Kopf an. Eine klare Grenze vor dem Schlaf und stattdessen ruhige Aktivitäten können die Schlafqualität verbessern
Ich glaube viele nutzen den Bildschirm am Abend als Ablenkung für Gedanken statt einen Abschluss zu finden. Vielleicht ist es gar nicht das Licht sondern der innere Redefluss der sich nicht beruhigt und der Schlaf dadurch länger braucht
Ich bezweifle dass der Bildschirm allein schuld ist. Stress am Tag Umgebungslärm oder spätes Essen können die Schlafqualität stärker beeinträchtigen als das Display
Vielleicht braucht es eine neue Perspektive Gedankenhygiene statt Abendroutine zu korrigieren. Man könnte den Kopf beobachten die wichtigsten Gedanken festhalten und dann loslassen
Hast du das Ganze schon mal als Experiment gesehen und drei Varianten der Abendroutine getestet?