Wie wirkt digitaler unterricht auf das lernen meines sohnes?
#1
Ich stehe gerade wirklich vor einem Problem mit meinem Sohn. Er ist in der siebten Klasse und hat seit diesem Schuljahr fast nur noch digitalen Unterricht, selbst die Arbeitsblätter werden nur noch als PDF verschickt. Ich merke, wie er immer unkonzentrierter wird und einfach nicht mehr in die Tiefe geht. Früher hat er mit Büchern und handschriftlichen Notizen gearbeitet, das fehlt jetzt komplett. Ich frage mich, ob diese reine Bildschirmzeit seinem Lernen überhaupt noch zuträglich ist oder ob wir etwas Entscheidendes verlieren.
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#2
Das klingt wirklich belastend, du nimmst dir die Bildschirmzeit deines Sohnes zu Herzen und das ist verständlich. Vielleicht helfen feste Lernzeiten, ein ruhiger Arbeitsplatz und kurze Pausen mit Bewegung statt endlosem Bildschirmsurfen. Wenn Notizen fehlen, könnt ihr gemeinsam einfache Skizzen oder Mindmaps machen, bevor er digital weiterarbeitet.
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#3
Aus analytischer Sicht könnte der Verlust der Tiefe daher kommen, dass Handeln am Bildschirm andere Gedächtnisspuren hinterlässt als handschriftliche Notizen. Handschriftliche Notizen fördern oft eine tiefere Verarbeitung des Lernmaterials, während digitale Texte flüchtiger bleiben. Vielleicht lohnt es sich, zu prüfen, wie oft er Inhalte in eigenen Worten zusammenfasst, statt sie nur zu kopieren. Wie wirkt es sich konkret aus, wenn er Aufgaben zusätzlich in eigenen Worten zusammenfasst?
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