Okay, also ich muss das mal irgendwo loswerden. Ich habe letzte Woche „Heavenly Delusion“ zu Ende geschaut und seitdem hänge ich total in diesen Gedankenschleifen fest. Die ganze Atmosphäre und die Art, wie die Welt aufgebaut ist, lässt mich einfach nicht los. Ich frage mich, ob es noch anderen so geht, dass man nach so einer Serie erstmal ein paar Tage braucht, um mental wieder ganz da zu sein. Ich habe das Gefühl, ich könnte stundenlang über die Implikationen der letzten Folgen reden, aber gleichzeitig will ich auch gar nicht zu viel verstehen, weil diese leichte Verwirrung irgendwie zum Erlebnis dazugehört.
Das klingt echt nach einer Nachwirkung von Heavenly Delusion und danach bleibt man gedanklich hängen Gedankenschleifen geben einem oft Tage lang Raum für das Fassen des Erlebten
Vielleicht ist es eher eine Frage wie die Welt aufgebaut ist als ein Problem der Psyche Wenn etwas so dicht wirkt bleibt das Kopfkino bestehen weil man die Struktur prüfen will
Vielleicht suche ich zu einfach nach einer Lösung weil die Serie wie eine Art Spiegel wirkt und eine klare Antwort verspricht, aber ist die Frage wirklich die zentrale Sache?
Vielleicht ist das doch nur Stimmung und kein echtes mentales Monster das dich verfolgt wer weiß
Statt sofort Antworten zu suchen könnte man das Gefühl als künstlerische Wolke sehen die sich lichtet wenn man den Druck reduziert
Die Idee von Frames oder Blickwinkeln kommt hier ins Spiel doch was genau das bedeutet bleibt offen
Wenn du magst beschreib drei Bilder die dir spontan aus Heavenly Delusion bleiben und welche Frage sie dir vielleicht stellen dann schauen wir ob sich daraus eine Spur ergibt ohne zu sagen wie es richtig wäre