Ich spiele gerade zum ersten Mal ein Spiel, das komplett ohne Musik auskommt, nur mit Umgebungsgeräuschen. Das hat mich total überrascht, weil ich eigentlich immer denke, dass ein guter Soundtrack so viel Stimmung macht. Aber hier fühlt es sich irgendwie intensiver und bedrohlicher an, wenn alles so still und leer ist. Ich frage mich, ob das bei anderen Spielen auch so gut funktionieren würde oder ob es nur bei diesem speziellen Survival-Horror-Genre passt.
Wow die Stille macht die Welt schwerer und klarer zugleich und ich fühle mich fast verfolgt statt unterhalten.
Durch das Fehlen eines Soundtracks gewinnt die Raumakustik an Bedeutung und Erwartungen verschieben sich von Musikrhythmen zu Umgebungsdetails.
Ich dachte das Spiel bleibt stumm doch vielleicht geht es nur darum Geräusche zu lesen statt zu hören.
Findest du nicht dass Stille in Spielen eine eigene Sprache spricht und man sie kaum erzwingen darf?
Ich bin skeptisch denn Musik ist oft ein Guide und ohne ihn frage ich mich wie viel ich wirklich weiß.
Vielleicht muss man das Thema neu rahmen und Stille als Protagonist sehen der den Raum formt statt eine Melodie die ihn führt.