Ich habe letztens mein altes N64 wieder ausgegraben und bin mal wieder in Ocarina of Time versunken. Irgendwie fühlt sich das Spielen heute anders an, fast langsamer, aber auch irgendwie intensiver. Ich frage mich, ob das nur an mir liegt oder ob die Art, wie diese Spiele gemacht sind, einfach eine andere Konzentration verlangt. Manchmal vermisse ich dieses Gefühl bei den ganzen neuen Titeln.
Das klingt nach einer Begegnung mit deinem eigenen Tempo beim Spielen. Ocarina of Time hat eine Ruhe drin die heute schwer zu reproduzieren ist und das macht die Konzentration zu einer eigenen Prüfung
Vielleicht liegt es daran wie die Welt aufgebaut ist. Die Abschnitte ziehen sich eher und Aufgaben brauchen Zeit Raum und Geduld das fordert eine andere Art von Aufmerksamkeit. Warum verändert sich dein Fokus wenn du heute spielst?
Vielleicht misverstehst du das Konzept und der alte Stil war gar nicht langsamer sondern hat nur andere Prioritäten betont
Ich bleibe skeptisch denn es klingt als hättest du eine andere Erwartung an Geschwindigkeit. Vielleicht ist das eher nostalgie die dem spiel mehr Bedeutung verleiht als die eigentliche Mechanik
Vielleicht geht es weniger darum dass das Spiel anders ist als dein damaliger Eindruck sondern darum wie erinnerungen funktionieren und wie man spielzeit neu bewertet
Dieses Phänomen hat mit dem Flow zu tun der Zustand in dem du ganz drin bist auch wenn du eigentlich nur nach einem Puzzle suchst