Ich sitze hier und denke über meinen letzten Gehaltseingang nach, während die Miete für meine Wohnung in Berlin gerade wieder erhöht wurde. Irgendwie fühlt es sich an, als würde ich auf der Stelle laufen, obwohl ich eigentlich mehr verdiene als vor fünf Jahren. Ich frage mich, ob andere auch dieses seltsame Gefühl haben, dass die reale Kaufkraft einfach nicht mehr mitkommt.
Ich spüre das genau so, ich rechne ständig nach und doch fühlt es sich an als bleibe ich stehen.
Vielleicht liegt es an der Inflationsdynamik und an der Mietpreisentwicklung die Kaufkraft wächst kaum noch trotz gestiegenen Löhnen.
Vielleicht denke ich zu sehr an Berlin und die Miete, aber eigentlich geht es um die Frage wie viel vom Gehalt wirklich bleibt.
Ich bin skeptisch ob es an dir liegt oder ob das System die Mittel vergräbt die man braucht um wirklich mitzuhalten.
Meinst du dass die Politik dir wirklich hilft oder ist es nur Marketing?
Vielleicht geht es weniger ums Gehalt als um das Lebensmodell das sich verändert und darum was wir bereit sind zu akzeptieren.