Wo liegt die grenze zwischen gesundem antrieb und selbstoptimierung?
#1
Ich bin letztens mit einem Kollegen ins Gespräch gekommen, der meinte, dass er seit Jahren konsequent auf alle Neujahrsvorsätze verzichtet. Er findet das ganze Konzept unehrlich sich selbst gegenüber. Das hat mich irgendwie getroffen, weil ich mir immer kleine Ziele setze, die dann doch oft im Alltag untergehen. Jetzt frage ich mich, ob diese ständige Selbstoptimierung nicht vielleicht mehr Druck macht, als dass sie hilft. Wo zieht man da die Grenze zwischen gesundem Antrieb und diesem zwanghaften Streben nach Verbesserung?
Zitieren
#2
Ich spüre auch den Druck. Wenn von Neujahrsvorsätzen die Rede ist, wird der Moment leichter erwartet und zugleich schwer zu tragen.
Zitieren
#3
Aus psychologischer Sicht funktioniert Zielsetzung gut, wenn sie klein beginnt und flexibel bleibt. Der Fehler ist oft, dass Regeln entstehen die sich wie Pflichten anfühlen.
Zitieren
#4
Vielleicht geht es gar nicht um Selbstoptimierung, sondern um Kontrolle. Wir reden über Vorsätze, aber es geht eher darum zu zeigen dass man diszipliniert ist.
Zitieren
#5
Wird der Plan zum Gefängnis oder bleibt Raum für Fehlversuche?
Zitieren
#6
Vielleicht lohnt es sich Selbstoptimierung als Gespräch mit sich selbst zu sehen statt als Urteil. Dann geht es eher um Erkundung als um Leistungsnachweis.
Zitieren
#7
Manchmal reicht es zu sagen heute versuch ich es mal und morgen vielleicht wieder etwas anderes.
Zitieren


[-]
Schnellantwort
Nachricht
Geben Sie hier Ihre Antwort zum Beitrag ein.

Bestätigung
Bitte den Code im Bild in das Feld eingeben. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.
Bestätigung
(Keine Beachtung von Groß- und Kleinschreibung)

Gehe zu: